Kino-Tipp: Montage of Heck – Die (Kurt Cobain-) Doku des Jahres!

Montage_of_Heck_poster

Diese Dokumentation verspricht schon jetzt eines der großen Highlights dieses Jahres zu werden – und wahrscheinlich katapultiert sie uns alle gleichzeitig mit einem ziemlich lauten Paukenschlag zurück in die 90er Jahre.

Als Kurt Cobain starb, ging für viele eine Welt unter. Der heutige 05. April gilt als der Todestag, des Grunge und der letzten wirklichen Rebellion der Jugend gegen das triste Grau der Erwachsenenwelt. Lange haben die Fans auf die ersten Bilder zur neuesten Kurt Cobain-Biographie „Montage of Heck“ gewartet und bereits der Trailer macht deutlich, dass sich das Warten wohl mehr als gelohnt hat.

Denn zwar kennen wir alle wohl ziemlich genau die Geschichte um den Mythos Kurt Cobain, doch haben wir bisher wohl noch nie derart detaillierte Einblicke in das Leben des Nirvana Frontmanns bekommen. Wer hätte seinerzeit schon geahnt, dass dieses zarte Kinderstimmchen eines Zweijährigen, das sich einem bereits beim ersten Hören fest ins Hirn einbrennt, einmal die wütende, tobende Stimme einer ganzen Generation werden würde. Zur gleichen Zeit lassen die ersten Ausschnitte des Films aber bereits auch die tiefe Gespaltenheit des Nirvana-Frontmanns erahnen, wenn der Wunsch nach Liebe auf die blanke Ablehnung durch die eigene Familie trifft.

Insgesamt acht Jahre lang hat Regisseur Brett Morgan für sein Machwerk, das von Courtney Love und Tochter Frances Bean Cobain mitproduziert wurde, eng mit Kurts Familie zusammengearbeitet und dabei  – für die erste gänzlich autorisierte Doku überhaupt – Unmengen bisher unveröffentlichten Materials zusammengetragen, das uns nicht nur einmal mehr, die Tragik der Figur Cobain darstellen wird, sondern in seiner Wirkkraft auch ziemlich unter die Haut gehen dürfte.

montage of heck screenshot kurt cobain

Am 04. Mai wird der US-amerikanische Sender HBO „Montage of Heck“ ausstrahlen, die DVD wir dann ab 28. Mai auch in Deutschland erhältlich sein. Wer sich so lange nicht gedulden will, der hat die Chance den Film schon vorab in den diversen Sondervorstellungen am 09. April in verschiedenen deutschen Kinos zu sehen.

Der Herzmann und ich haben uns jedenfalls schon zwei Tickets gesichert, die bis zur kommenden Woche wie ein Augapfel gehütet werden. Denn spätestens seit ein gewisser, ziemlich großer Nirvana- bzw. Kurt Cobain-Fan, die Dame an seiner Seite ziemlich angesteckt hat und von ihr hin und wieder mit so mancher kleinen Fan-Besonderheiten bombardiert wird, ist klar, dass es eine Schande wäre, diese Collage über eine der größten Legenden unserer Zeit nur auf dem heimischem Bildschirm zu sehen.

In diesem Sinne: „Come as you are…“

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