Irgendwo „Dazwischen“ – Ein Mixtape

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Bild: Screenshot Tocotronic – Prolog

Wochen voller Trubel und Geschäftigkeit liegen hinter mir. Planung und Durchführung eines Filmfests sind nämlich längst kein Zusckerschlecken und weitaus weniger glamourös als so mancher denken mag. Nichts da mit rotem Teppich, Hände schütteln und Sekt schlürfen. OK, das mit dem Sekt machst du trotzdem irgendwie die ganze Zeit. Aber wenn du dich dafür entscheidest, die Onlinepräsenz so einer Veranstaltung zu betreuen, hockst du meistens doch alleine hinter deinem Bildschirm und textest selbst dann, wenn andere schon längst Feierabend haben. So auch wieder in diesem Jahr. Das siebte, dass ich nun schon fürs LICHTER Filmfest brenne und mich daran, zugebenen, auch manchmal sogar verbrenne. Für einen bestimmten Zeitraum fällst du nämlich einfach aus der Realität heraus. Für dein Leben, deine Freunde und andere Nettigkeiten, bleibt hinter den Bergen an Arbeit oft nur wenig Platz. Und solange du am Rotieren bist, wünschst du dir eigentlich nichts mehr als Ruhe und Entspannung. Endlich wieder einmal ausschlafen und die Seele baumeln lassen, das lässt dich irgendwann sogar richtig kribbelig werden. Dann mit einem Schlag ist das Ganze rum, der Trubel und die Hektik vorbei und die langersehnte Stille kehrt ein. Was jetzt? Schlafen? Ausruhen? Neue Energie tanken? Ja das solltest du und irgendwie frönst du auch kurz dem schönen Leben. Doch kaum hat dein müder Körper ein paar Stunden Schlaf getankt, merkst du, dass du dich eigentlich gar nicht entspannt zurücklehnen willst. In dir drin kribbelt es unaufhörlich weiter. Zu viel ist liegen geblieben, dass du schon längst erledigt haben wolltest. Dein Kopf sprudelt dank der vielen vielen Eindrücke der letzten Tage nur so vor neuer Ideen. Und so ertappst du dich dabei zu arbeiten, kaum, dass die andere Arbeit erledigt ist. Was andere vielleicht Getriebenheit und Wahnsinn nennen, spornt dich an und sorgt für dieses unbeschreibliche Gefühl der Zufriedenheit.

Und weil du schließlich aber doch noch irgendwie in anderen Sphären schwebst, braucht es den richtigen Soundtrack, um Ruhe und Aufbruchsstimmung unter einen Hut zu bringen. Den sich allmählich anbahnen Frühling nicht zu vergessen.

In diesem Sinne: Et voilà, der Soundtrack fürs „Dazwischensein“.

Oli Schulz – Phase

 

Tocotronic – Prolog

 

Soko – Ocean of Tears

 

DENA – Another Love

 

Jessie Ware – Tough Love

 

Music Go Music – Nite after Nite

 

Lunapop – Qualcosa Granda Di Tra Di Noi

 

Françoise Hardy – Le Temps de l’Amour

 

Wanda – Stehengelassene Weinflaschen

 

Laura Carbone – Heavy Heavy

 

Aurora – Runaway

 

Sòley –  Follow me Down

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