MBFWB: Eindrücke von Tag 1 & 2

Vladimir Karaleev (Bilder: Laura Sodano)
 
Tag 3 der MBFWB steht in den Startlöchern und es wird höchste Zeit wenigstens kurz einmal auf die vergangenen beiden, vollgepackten Tage zurückzublicken.
Das Programm war straff, eigentlich genau getaktet und doch siegte am Ende dank äußerer Einflüsse, wie man so schön sagt, am Ende oft das Chaos. Die bisherigen Highlights waren in jedem Fall die Shows meiner drei Lieblings Hien Le, Malaikaraiss und Vladimir Karaleev.
Hien Le eröffnete die Berliner Modewoche und verzückte auf Anhieb mit fließenden Seidenstoffen, zauberhaften Blousons aus fester Baumwolle und Elementen aus der Natur, wie den großformatigen Libellenprints. Auch bei Malaikaraiss stehen in der kommenden Saison alle Zeichen auf Sommer. Auch hier ein Mix aus fließenden und festen Matierialien. Dazu kombiniert die charmante Berlinerin schimmernde Stoffe und wie gewohnt einen Hauch Transparenz. Der Meister der offenen Säume Vladimir Karaleev bleibt sich ebenfalls in seiner Arbeit treu. Gekonntes Layering trifft auf lockere Schnitte. Offene Säume auf passgenaue Bündchen. Auch hier schimmernde Materialien und ein Mix aus Zartheit und Festigkeit. Die Farben bleiben bei Karaleev im Gegensatz zu den anderen beiden Designern eher gedeckt.
Alles in allem ein gelungener Auftakt, von dem es noch um einiges mehr zu erzählen gäbe, wie. z. B. die Verleihung des Designer for Tomorrow Award oder das herrliche 50ies/60ies Picknickflair bei Lena Hoschek. Dazu aber so bald wie möglich mehr.
In diesem Sinne: Auf zu einem, etwas entspannteren, Tag 3.


Vladimir Karaleev

Hien Le

Malaikaraiss

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