Trendwatch MBFWB AW 13/14 – von Mächenhaft bis Düster

Lala Berlin

Über drei Wochen ist die MBFWB nun schon wieder her und noch immer schlummern auf meinem Rechner Unmengen an Bildern, die eigentlich bearbeitet und zusammen mit Kollektionen präsentiert werden wollen. Da ich aber zugegeben inzwischen schon wieder sehnsüchtig nach Stockholm und noch aktueller gen Copenhagen schiele und auch diverse Lookbooks und so unheimlich viele Kultur- sowie Medienelemente in meinem Kopf kreisen, bedarf es dieses Mal wohl einer etwas anderen Art der Darstellung, um all das noch Liegengebliebene zu verarbeiten.
Hier also der erste von insgesamt 3 Teilen meines MBFWB-Spezials „Was Mitte Januar modisch so alles geschah“:
Auf Supreme Mag habe ich mich in der vergangenen Woche einer kleinen Trendwatch Wochenserie gewidmet. Dabei geht es vor allem um drei große Themen, die in dieser Saison thematisch besonders aufgegfallen sind.

Lala Berlin
Den Anfang macht die auffällige Präsenz der Farbe „Rosa„. Es wird ein mädchenhafter Winter, in dem wir in zartes Pastell gehüllt der grauen Jahreszeit trotzen. Neben Designern wie Rebekka Ruétz oder Lena Hoschek – mehr von beiden ganz bald – setzt vor allem Lala Berlin auf die warmen Töne und gehört damit zu den absoluten Favoriten der MBFWB AW 13/14. Zum ganzen Trendwatch geht es hier.

Dimitri
Die andere dominierende Farbe in der kommenden Herbst-/Wintersaison ist mit der Farbe blau, konventionell betrachtet das genaue Kontrastprogramm. Und so wandeln Designer wie Vladimir Karaleev, Barre Noire oder Hien Le, zwischen Melancholie, knalligem Frischekick und den Elementen.
Besonders auffällig präsentiert sich der Trend zum Blauen beim italienischen Label Dimitri. Es wird Maritim, ein Eindruck, der nicht zuletzt durch herrlich feingliedrige Grafikdrucke entsteht, sondern vor allem durch eine geschickte Kombination mit Grün und Violett – und ja entgegen aller Erwartungen, es funktioniert. Zum detaillierten Blick auf die Dominanz der Farbe Blau, geht´s hier.

Zu guter Letzt dürfen wir uns in Ende 2013 auf einen Hauch geheimnisvoller Düsternis freuen. Von Augustin Teboul über C´est tout bis hin zu Dawid Tomaszewski, schwarz dominiert, am besten im Komplettlook. Ein Hauch von Nacht und Nichts mischt sich mit tiefem Schwermut, wenn zur Show Metal und Grunde erklingen. Den ausführlichen Trendwatch gibt´s hier.

Dawid Tomaszewski
 
Im Gesamten betrachtet bleibt festzuhalten, dass alle drei Trends einen Mischung aus verschiedensten Materialienund Texturen in sich vereinen. Fließende, teils transparente Stoffe treffen auf feste, den Körper formende Matierialien. Dazwischen veredeln Spitze, Makramee, Häkelelemente oder Swarovskisteine die Looks. Daraus ergibt sich am Ende nicht selten ein Look, der auf wundervolle Weise Glamouröses gekonnt mit Lässigkeit vereint.
In diesem Sinne: Ein Winter zwischen zarter Mädchenhaftigkeit, melancholisch-maritimen und geheimnisvoller Düsternis.

 

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