Gegen die Gutscheintristesse – 6 Geschenktipps zu Weihnachten

Weihnachtszeit: Geschenkelust, Geschenkefrust. Im Prinzip ist es doch jedes Jahr aufs Neue das Gleiche: Während uns die Medien und Unternehmen mit ausgeklügelten Werbekampagnen und anderen Maßnahmen weiß machen wollen, dass uns nun die besinnlichste Zeit des Jahres bevorsteht, sieht die Realität meistens doch ganz anders aus. Stress und Hektik bestimmen die Tage, Innenstädte sind bis zum Zerbersten gefüllt und die Notwendigkeit für jeden das passende, am besten noch besonders einzigartige Geschenk zu finden sorgt für Schweißausbrüche und schlaflose Nächte. Am Ende landen dann doch die üblichen Verdächtigen unterm Baum: teure Elektroartikel, Kosmetikprodukte en masse, nützliches, meist nicht ganz so schönes Allerlei oder einfach nur Geld und Gutscheine.

Doch so sehr ich mich auch jetzt wieder darüber echauffiere. Am Ende des Tages werfe auch ich mich in den Kaufrauschtrubel. Ganz abschaffen, will man die Idee der netten Geste für einen lieben Menschen dann ja doch nicht. Grund genug aber, in diesem Jahr das Netz vorher einmal nach kleinen Schätzen zu durchforsten, die manchmal gar nicht teuer sein müssen, um trotzdem für leuchtende Augen zu suchen.
Für alle die also noch auf der Suche nach der ein oder anderen Besonderheit sind, hier eine kleine aber feine Best-of-Weihnachtsgeschenk-Auswahl:

 

1. „Wir lieben Ryan Gosling.“ – ein Satz, den man 2012 wohl aus sehr vielen Frauenmündern gehört hat. Und ich nehme mich da nicht aus, der charismatische Herr mit den tiefen blauen Augen verzaubert. Wieso, kann ich auch gar nicht so wirklich sagen. Wer nicht in den Genuss des realen Exemplars kommt, der hat jetzt immerhin die Möglichkeit der zweidimensionalen Papiervariante ganz nahe zu kommen und dem lieben Ryan etwas Farbe zu verleihen. „Colour me Good Ryan Gosling“ ist ein kleines aber feines Malbuch, in dem man sich besagtem Herrn auf gleich mehreren Seiten ausgiebig widmen kann. Zu Bestellen auf Ilovemel für 7.50 Pfund.
2. Farbverläufe sind etwas, von dem ich 2012 nicht genug bekommen konnte. Egal ob im Haar oder auf Textilem: Ombre oder Dipdye waren die Hits. Bei Opening Ceremony findet das Farbspiel nun seinen Weg ins Interiordesign. Das Label hat in Zusammenarbeit mit dem Designstudio Neal Feay schmucke kleine Schalen geschaffen, die jeden Couchtisch aufpeppen dürften. Für knapp 50 $ zwar wohl nicht gerade ein Schnäppchen, aber einfach so herrlich anzusehen.

 

 

3. Plätzchen backen macht nicht nur zu Weihnachten Spaß. Grund genug auch für das restliche Jahr, fern ab von Glöckchen, Sternen, Tannenbäumen, etc. für Abwechslung zu sorgen. Die Pac Man Ausstechförmchen bringen nicht nur einen Hauch Retro in die Keksdose. Sie lassen uns uns selbst einmal ganz wie das gelbe gefräßige Kugelding fühlen. Entdeckt bei Urban Outfitters für 16€.

 

 

4. Urban Outfitters zum Zweiten: Spätestens seit Bridget Jones feiert der kitschig-hässliche Weihnachtspullover wohl sein Comeback. Während Marc Darcies Brust derzeit ein lächelnder Elch zierte, bietet das Sortiment bei UO eine nette Auswahl an Kränzen, Glocken, Tannenbäume oder Weihnachtsmänner. Für den perfekten Weihnachtslook unterm Baum.

 

5. Neues Jahr, neuer Kalender. Jedes Mal wieder ein Kampf das richtige Exemplar für sich zu finden. Schließlich muss man es ja 365 Tage mit den kleinen Begleiter aushalten. Da ich kein Fan von sinnentleerter Motivation bin, hat ein Fund bei iGNANT und den Janes mein Herz umso höher hüpfen lassen: Bei Asbury & Asbury gibt´s den Dissapointments Diary 2013. Tag für Tag erwartet den Schreiber eine neue Vorbereitung auf die schlechten Seiten des Lebens. Und das ist doch bei Weitem ehrlicher, als übertriebene Schönmalerei. Ein Must für jeden Pessimisten. Mit 10 Pfund seid ihr dabei!

 

6. Wieso immer kaufen, wenn man schöne Dinge auch ganz leicht selbst machen kann. Auf gibt es nicht nur die Anleitung, sondern auch gleich die Vorlage zum Ausdrucken für den zauberhaften kleinen Geoball. Mit etwas Basteln und Kleben verwandelt sich ein einfaches Stück Papier in eine kleine Schale, die in zuckrigen Pastelltönen erstrahlt. Eine tolle Idee, die praktisch nichts kostet, optisch aber einiges hermacht.

In diesem Sinne: Fröhliches Geschenke suchen!

One Comment

  1. oh man ich habe noch kein einziges geschenk. der kalender gefällt mir aber schonmal sehr!

Schreibe einen Kommentar